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Prof. Dr. Claus Schnabel

Prof. Dr. Schnabel

Prof. Dr. Claus Schnabel

Chair of Labor and Regional Economics

Curriculum vitae

Claus Schnabel (born in 1961) studied economics from 1981 to 1988 at the University of Kent at Canterbury, UK, where he received an MA in 1985, and at Hohenheim University, Germany, where he obtained his doctoral degree in economics in 1988. From 1988 to 2000, he worked as a researcher and then as head of the industrial relations department at the Cologne Institute for Economic Research (IW). After his habilitation, he also was Privatdozent for economics at Ruhr University Bochum from 1997 to 2000. Claus Schnabel has been Chair of Labor and Regional Economics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) since 2000 and a research fellow of IZA Bonn since 2006. He has also been speaker of the Labor and Socio-Economic Research Center (LASER) since 2007, co-editor of the Journal for Labour Market Research since 2008, and a research professor at the Halle Institute for Economic Research (IWH) since 2015.

His research priorities are trade unions and employer associations, employee co-determination, wage formation, wage gaps, self-employment, labour market monopsony, and plant closings.

2018

2017

2016

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  • Betriebsschließungen in Deutschland: Umfang, Verlauf und Einflussfaktoren
    (Third Party Funds Single)
    Term: Feb 1, 2011 - Mar 30, 2013
    Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    Während Betriebsgründungen bereits relativ gut erforscht sind, kann davon bei Betriebsschließungen – insbesondere für Deutschland – noch nicht die Rede sein. Der Großteil vorhandener Studien bezieht sich auf Westdeutschland oder einzelne Bundesländer, umfasst meist nur relativ kurze Zeiträume oder konzentriert sich auf neu gegründete Betriebe.Im Rahmen dieses Projekts soll erstmals umfassend untersucht werden, welche Betriebe schließen, warum dies der Fall ist und wie das Betriebssterben vor sich geht (eher abrupt oder vorhersehbar anhand sinkender Beschäftigtenzahlen vor der Schließung). Dabei wird analysiert, welche internen sowie externen Einflussfaktoren die Sterbewahrscheinlichkeit von Betrieben maßgeblich beeinflussen und welche Auswirkungen Rezessionen (wie die jüngste Wirtschaftskrise) auf das Betriebssterben haben. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Beschäftigungsentwicklung bzw. Arbeitnehmerfluktuation in den Jahren vor der Schließung. Weitere Fragestellungen betreffen den Zusammenhang zwischen Entlohnung und Betriebssterben, inwieweit Lohnrigiditäten die Schließungswahrscheinlichkeit beeinflussen und ob die Anwendung tariflicher Öffnungsklauseln Betriebe vor dem Sterben bewahren kann. Bei allen Fragestellungen ist zudem von Interesse, ob Unterschiede zwischen jungen und alten Betrieben bestehen.Für die Untersuchung der genannten Fragestellungen wird in erster Linie das umfassende Betriebs- Historik-Panel der Bundesagentur für Arbeit verwendet, das Angaben zu 50 Prozent aller Betriebe ab 1975 enthält. Weiterhin soll der Linked-Employer-Employee-Datensatz des IAB herangezogen werden, der neben repräsentativen Betriebsdaten auch personenbezogene Sozialversicherungsdaten (wie z. B. Qualifikation, Betriebszugehörigkeit, Fluktuation) enthält.

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